"Ich male, um zu sehen."

„Während des Arbeitens tauche ich in eine Welt, die mich überrascht und zum Bleiben einlädt. Immer wieder entstehen neue Dinge, denn das Ausprobieren nimmt in dieser Welt kein Ende. So ist es für mich Glück, mit jedem Bild wachsen zu können und den flüchtigen Moment festzuhalten.“

 

Manuela Ranscht (*1977, Halle (Saale), Deutschland) zeigte bereits als kleines Mädchen künstlerisches Interesse an Zeichnung, Malerei und Musik. Es scheint ein Erbe Ihrer Großeltern mütterlicherseits zu sein, deren nebenberufliche Leidenschaft in der Malerei von Landschaftsgemälden lag. 

Die ausgesprochene Nähe zur Natur förderte ihr Vater, der sie als Geologe auf viele Exkursionen an Saale und Unstrut mitnahm. Er war zudem begeisterter Fotograf, sodass sie durch ihn die Faszination der Arbeit in einer Dunkelkammer kennenlernte. 

Ihre Ausbildung als Diplomagraringenieurin schloss Manuela Ranscht an der Martin-Luther-Universität 2003 ab. Später erfolgte der Einstieg ins Finanzwesen und Unternehmensberatung. 

Das Wiederaufleben ihrer Kreatiität begann 2015, als sie zum ersten Mal seit vielen Jahren wieder eine Kamera in die Hand nahm. Zunächst begeistert von den technischen Weiterentwicklungen, konzentriert sie sich heute auf eine traditionelle Art und Weise der Fotografie (digital und analog). 

Die Malerei, mit der sie sich seit 2018 intensiv beschäftigt, erscheint für sie wie eine Weiterentwicklung der Fotografie.  Sie ist nicht nur eine wundervolle Möglichkeit, Momente der Vergangenheit festzuhalten, sondern auch die eigene Sicht einfließen zu lassen. 

In der Kunst der Aquarellmalerei ließ sie sich in Workshops von Heinz Schweizer, Heinz Büchele und Gerhard Ruhland ausbilden.

Ihrer Werke stellt Manuela Ranscht traditionell in einer jährlichen Atelierausstellung im kleinen Kreis aus. Darüber hinaus wurden ihre Werke in einer Ausstellung für Rotary Weißenfels 2019 und im Landratsamt Naumburg 2020 gezeigt.